Auf Einladung der Ortsverbände der CSU Großkarolinenfeld, Tattenhausen, der FU und JU hielt der Kandidat des Stimmkreises West, Otto Lederer, für die Wahl zum Bayer. Landtag seine Auftakt-Wahlkampfrede im Festzelt anlässlich des Frühlingsfestes in Großkarolinenfeld.

Trotzdem das Festzelt zu Mittag schon gut besucht war, lauschten die Gäste aufmerksam und interessiert den Ausführungen Otto Lederers.  Der persönlichen Vorstellung folgte ein engagiert und leidenschaftlich vorgetragenes Referat zu den von uns gestellten Fragen:  Was macht Bayern so einzigartig?  Was gilt es zu bewahren und weiter zu verbessern, um den Anforderungen der  Zukunft gerecht zu werden?  

Nachfolgend hierzu die Rede von Otto Lederer in Auszügen:  … wir alle haben großes Glück in einem Land leben und arbeiten zu dürfen, in dem andere Urlaub machen. Bayern hat nicht nur eine wunderbare Kulturlandschaft zu bieten, sondern ist in vielen Punkten die „erste Adresse“ in Deutschland: egal ob Wirtschaftskraft, Beschäftigung, Soziale Sicherheit, Wohlstand oder Lebensqualität – Bayern nimmt überall Spitzenpositionen ein! Das belegt ein neues Ranking, welches Ende 2012 im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und der Wirtschaftswoche durchgeführt wurde. Auch das kommt zu dem Ergebnis:   Bayern ist das Zukunftsland Nr. 1 in Deutschland   Wir dürfen uns aber nicht auf den Lorbeeren ausruhen, sondern sehen in ihnen Ansporn und Verpflichtung für die Zukunft.  

Wirtschaft
80% der jungen Menschen wollen nach der Ausbildung in ihrer Heimat bleiben. Deshalb müssen wir die Voraussetzungen dafür schaffen, dass diese jungen Menschen eine Chance haben, speziell im Ländlichen Raum ihr Leben zu meistern.  Bayern ist zwar Industriestandort, aber 75% der Arbeits- und 84% der Ausbildungsplätze stellt der Mittelstand. Deshalb ist es wichtig, weiterhin gute Bedingungen für Unternehmer in der Region zu schaffen, damit die Arbeit zu den Menschen kommt.  Infrastruktur Die Infrastruktur muss gesichert und bedarfsgerecht ausgebaut werden. Deswegen die Forderung:    mehr Geld für die Sanierung unseres Staatsstraßennetzes! Bereits erreicht wurde eine bessere Schienenanbindung nach München und Rosenheim, die Ende 2013 kommt.  

Vermögenssteuer (von Rot-Grün gefordert)
Damit Betriebe sich weiter entwickeln , müssen sie investieren können. Hierzu sind Kredite notwendig. Kreditwürdigkeit hängt nach Basel II und III aber verstärkt an der Eigenkapitalquote der Betriebe. Deshalb: geplante Vermögenssteuer ist Gift für denh Mittelstand!  Familie Es ist die freie Entscheidung der Eltern, ob sie eine Krippe in Anspruch nehmen wollen oder nicht. Diese Entscheidung sollte sich am Wohl des Kindes orientieren und nicht von der finanziellen Situation der Familie abhängen. Damit die Eltern auch echte Wahlfreiheit haben, brauchen wir in Bayern beides: Krippenausbau und Betreuungsgeld!  Die Abschaffung des Betreuungsgeldes, des Ehegattensplittings und des Landeserziehungegeldes, wie von Rot/Grün gefordert, führt zu einer massiven finanziellen Mehrbelastung unserer Familien.  

Bildung
Als ehemaliger Gymnasiallehrer und Vater liegt mir natürlich eine gute Bildung unserer Kinder und Jugendlichen sehr am Herzen. Wie Sie alle in den letzten Tagen gehört und gelesen haben, versucht die Opposition permanent, das bayerische Bildungssystem madig zu machen.  Fakt ist aber:  In den vergangenen 15 Vergleichen der Schulsysteme in Deutschland lag Bayern dabei sage und schreibe 13mal an 1. Stelle, und zweimal temporär an 2. Stelle. Das bedeutet:  Das bayerische Schulwesen ist die klare Nr. 1 in Deutschland.  Interessanterweise belegen die von der SPD und den Grünen regierten Länder in fast allen Bildungsstudien die Abstiegsplätze. Dazu hat vor kurzem der Hamburger Bildungssenator Ties Rabe von der SPD, der selbst Gymnasiallehrer ist, ein interessantes Interview gegeben.

Sein Fazit: „Bayern liegt …nicht nur ungewöhnlich weit vorne bei Schülern ohne Zuwanderungshintergrund, sondern auch bei denen aus Zuwandererfamilie. Das muss man anerkennen – nach den Ursachen des Erfolgs ist zu forschen“.  Das Geheimnis des bayerischen Erfolgs ist unser differenziertes Schulwesen, das Absolventinnen und Absolventen aller Schularten gute Berufschancen bietet – und eben nicht nur auf die Ausbildung von möglichst vielen Akademikern setzt.

Dass in Ländern wie Griechenland, Italien und Spanien Rekordarbeitslosigkeiten von über 27 Prozent beklagt werden hat auch damit zu tun, dass die berufliche Ausbildung jahrzehntelang total vernachlässigt wurde. In Spanien liegt die Arbeitslosigkeit junger Menschen unter 30 bei 54 Prozent – und dieses Niveau war auch vor der Krise nicht viel niedriger!!  Wir in Deutschland können deshalb gar nicht froh genug darüber sein, dass wir so ein hervorragendes duales Bildungssystem haben, das unseren jungen Menschen nach der Ausbildung auch das bietet, was für sie das Wichtigste ist:   Ein Beruf, von dem sie leben können!!!