Trotz der Hitze haben über 30 Personen an der jüngsten „Fei-erabendrunde“ des CSU-Landtagsabgeordneten Otto Lederer in Marien-berg beim Mesnerwirt teilgenommen. Das Thema „Wenn Helfer zu Opfern werden“ mit den beiden Referenten Polizeipräsident Robert Kopp und Kreisbrandrat Richard Schrank fand großen Anklang bei den anwesenden Gästen, die aus den verschiedensten Bereichen, wie zum Beispiel Polizei, Rettungsdienst, Feuerwehr oder THW kamen. Kein Wunder, häufen sich doch die negativen Meldungen diesbezüglich in der Presse, wie Otto Lede-rer in seinem Eingangsstatement anführt: „Beamte bespuckt und auf Strei-fenwagen eingetreten“, „Immer mehr Attacken auf Polizei“ oder „Herrmann beklagt immer mehr Hass und Gewalt gegen Polizisten“.

„Gewalt gegen Einsatzkräfte macht unser System kaputt!“

Wenn es nach dem Landtagsabgeordneten Otto Lederer geht, sollten die-se Vorfälle sogar noch öfter in der Gesellschaft thematisiert werden: „Die-ses Thema hat die Sprengkraft, unser System aus ehrenamtlichen Helfe-rinnen und Helfern zu zerstören, in dem sich der ein oder andere aufgrund solcher Vorkommnisse dann nicht mehr ehrenamtlich bei der Feuerwehr oder im Rettungsdienst engagieren wird. Und das müssen wir unbedingt verhindern!“

Deswegen sollten Angriffe verbaler oder gar körperlicher Art auf Einsatz-kräfte unbedingt bei der örtlichen Polizei angezeigt werden, appelliert Ro-senheims Polizeipräsident Robert Kopp. „Im vergangenen Jahr gab es al-lein 137 Fälle von Gewalt gegen Polizistinnen und Polizisten im Landkreis Rosenheim – also ungefähr jeden dritten Tag!“ Dies geschehe meist bei den klassischen Streifendiensten.

Härtere Strafen als Abschreckung gefordert:

Vor diesem Hintergrund fordert Kreisbrandrat Richard Schrank härtere Strafen als Abschreckung. Dies werde auch bereits umgesetzt, wie Kopp anfügte. So werden Fälle noch schneller an die Staatsanwaltschaft zur Bearbeitung übergeben und landen so auch noch schneller vor Gericht. „Gewalt ist ein absolutes No-Go und dies muss noch deutlicher in der Ge-sellschaft verankert werden“, sagt Kopp.

„Polizei bei Angriffen einbeziehen!“

Dies sei dringend notwendig, erklärt auch Kreisbrandrat Schrank. „Ich kann viele Beispiele anführen, die unsere Einsatzkräfte nachhaltig belasten – auch psychisch!“ Er habe selbst erlebt, wie ein Autofahrer eine Absperrung durchbrochen und ihn angefahren habe. „Plötzlich findet man sich selbst im Krankenhaus wieder“, so Schrank. Die Zusammenarbeit mit der Polizei sei in diesen Fällen sehr gut, weshalb auch er noch einmal bekräftigte, die Polizei bei Angriffen mit einzubeziehen. „Nur so wird auch das Bewusstsein in der Bevölkerung für die Arbeit der ehrenamtlichen Helferinnen und Hel-fer geschärft“, erklärt Schrank.

Lösungsansatz:

Gelingen könnte dies durch eine entsprechende Präventionsarbeit. „Nur wenn Gewalt gegen Polizisten, Sanitäter oder Feuerwehrkräfte gesell-schaftlich geächtet werde, so könne die Wertschätzung für den Dienst der Einsatzkräfte in der Gesellschaft gesteigert werden“, darin waren sich alle anwesenden Personen einig.

Zur Feierabendrunde:

Die „Feierabendrunde“ ist ein Format des CSU-Landtagsabgeordneten Ot-to Lederer, bei dem mindestens einmal im Jahr eine öffentliche Veranstal-tung zu einem aktuellen Thema abgehalten wird. Zu Beginn findet eine kleine Wanderung zum näheren Kennenlernen der Teilnehmer statt. An diese schließt sich eine Diskussion in einer Gaststätte mit den Referenten und Gästen an.

Das Treffen in Berlin zwischen Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, seinem österreichischen Kollegen Andreas Reichhardt, dem bayerischen Verkehrsminister Dr. Hans Reichhart sowie Tirols Landeshauptmann Günther Platter zum Transit-Gespräch war für den Landkreis Rosenheim sehr wichtig. „Es wurde endlich Zeit, nicht übereinander, sondern miteinander zu sprechen und so die Probleme des ständig wachsenden Transitverkehrs, insbesondere auf der Brennerachse, lösungsorientiert anzugehen“, stellt der CSU-Landtagsabgeordnete Otto Lederer klar. Dazu wurde nun ein 10-Punkte-Plan zwischen den Beteiligten beider Länder vereinbart.

Lederer ist davon überzeugt, dass diese Vereinbarung ein erster Schritt in die richtige Richtung ist, dem weitere Schritte folgen müssen. Insbesondere der Punkt 4 „Entlastung des untergeordneten Verkehrsnetzes im Raum Kiefersfelden/Kufstein“ würde die vom Mautausweichverkehr stark belasteten Kommunen im Grenzbereich Bayern-Tirol deutlich entlasten.

Seitdem die Ausnahmeregelung der Mautfreiheit bis zur Autobahnausfahrt Kufstein-Süd vor über fünf Jahren aufgehoben wurde, hat sich der Maut-Flucht-Verkehr durch die Grenzgemeinden massiv erhöht. „Die Wiedereinführung der Mautbefreiung für dieses kurze Teilstück wäre ein Segen für die Menschen in der Grenzregion“, ist sich Lederer sicher.

Vor diesem Hintergrund fordert er die Verantwortlichen in Österreich auf, diesen Punkt schnellstmöglich umzusetzen, zum Wohle der seit Jahren unter dem Ausweichverkehr leidenden Bevölkerung auf beiden Seiten der Grenze.

Der Punkt 4 „Entlastung des untergeordneten Verkehrsnetzes im Raum Kiefersfelden/Kufstein“ im Wortlaut:

Gemäß Entschließung des Österreichischen Nationalrates vom 3. Juli wird das BMVIT bis 31. Oktober 2019 einen Bericht über Varianten zur Weiterentwicklung des Mautsystems auf Autobahnen und Schnellstraßen in Österreich unter besonderer Berücksichtigung der Bekämpfung der “Maut-Flucht” vorlegen. Tirol und Bayern stellen fest, dass das Ziel eine Mautbefreiung sein soll.

Mehr als 50.000 Menschen besuchen jährlich den Bayerischen Landtag in München. Interessierte, die hierzu noch nicht die Möglichkeit hatten, haben jetzt die Chance auch in der Region mehr über die parlamentarische Arbeit im Landtag zu erfahren.

Wie der CSU-Landtagsabgeordnete Otto Lederer erklärt, kommt eine Wanderausstellung über den Bayerischen Landtag am kommenden Montag, den 15. Juli 2019, an das Gymnasium in Raubling. „Demokratie braucht politische Bildung. Vor diesem Hintergrund ist es meines Erachtens sehr wichtig, dass sich der Bayerische Landtag auch nach außen hin präsentiert. Durch die Wanderausstellung haben nicht nur die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich direkt vor Ort über die wichtige parlamentarische Arbeit zu informieren, sondern auch Interessierte aus der Bevölkerung“, fügt Lederer an.

Der neue Direktor des Gymnasiums Raubling, Dr. Armin Stadler, sei für die Idee sogleich Feuer und Flamme gewesen, erzählt Lederer weiter. Wie Stadler selbst sagt, sei die Schule der perfekte Ort, um politische Bildung lebensnah, glaubwürdig und wirkungsvoll zu vermitteln.

Eröffnung und Ende der Ausstellung:

Die offizielle Eröffnung der Ausstellung im Beisein von Herrn Lederer und Herrn Bürgermeister Kalsperger findet am Montag, den 15. Juli 2019, um 8:45 Uhr statt. Die Ausstellung ist bis zum Freitag, den 19. Juli, 13 Uhr, auch für die Öffentlichkeit zugänglich.

Die Wanderausstellung über den Bayerischen Landtag informiert auf großformatigen Schautafeln über das politische System des Freistaats, über die Zusammensetzung des Landesparlaments, seine Aufgaben und die parlamentarischen Arbeitsabläufe. Über interaktive Bildschirme können vertiefende Informationen abgerufen werden.

Anmeldung von Besuchergruppen möglich:

Besuchergruppen oder auch Klassen benachbarter Schulen können sich bezüglich eines Besuchs der Ausstellung an das Sekretariat des Gymnasiums in Raubling wenden. Dieses ist sowohl telefonisch unter 08035 – 878 90 als auch per Mail unter info@gym-raubling.de erreichbar.

Ende des Jahres 2017 konnte diese Wanderausstellung über den Bayerischen Landtag bereits im Gymnasium Bruckmühl mit großem Erfolg gezeigt werden.

Die Haushaltsunterlage-Bau für die neue Polizeiinspektion in Wasserburg am Inn ist soeben genehmigt worden. „Der Haushaltsschuss im Bayerischen Landtag hat somit endlich den Startschuss für die detaillierten Planungsarbeiten gegeben“, so der CSU-Landtagsabgeordnete Otto Lederer. Nun könne im nächsten Schritt die Ausführungsunterlage-Bau erstellt werden, mit der die Planung in allen Einzelheiten festgelegt wird. Sie ist Grundlage für die Vergabe und Ausführung. Es wird weiterhin ein Baubeginn im kommenden Jahr angestrebt, so Otto Lederer.

Die beiden Landtagsabgeordneten Otto Lederer und Klaus Stöttner teilen mit, dass das Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm 2019 aufgestellt ist. Heuer stehen rund 61 Millionen Euro für den Stadtumbau in 130 Städten und Gemeinden in Bayern zur Verfügung.

Die Stadt Rosenheim erhält für das Bahnhofsareal eine Förderung in Höhe von 1,17 Millionen Euro. In den Landkreis Rosenheim fließen insgesamt 1,09 Millionen Euro. Die Gemeinden Kiefersfelden und Raubling und erhalten jeweils 360.000 € für ihre Ortskerne. Brannenburg profitiert von 60.000 € für die Karfreit-Kaserne im Ortsteil Degerndorf. Weitere 36.000 € fließen nach Prien am Chiemsee für die Neugestaltung des Hafens.

„Das Stadtumbauprogramm leistet einen wichtigen Beitrag zur Flächenaktivierung und Stärkung unserer Stadt- und Ortsmitten“, so die beiden Landtagsabgeordneten Lederer und Stöttner.

Die beiden Landtagsabgeordneten Klaus Stöttner und Otto Lederer teilen mit, dass das Bayerische Städtebauförderungsprogramm 2019 aufgestellt ist. Heuer stehen mit rund 209 Millionen Euro für 393 Städte und Gemeinden so viele Mittel wie nie zuvor zur Verfügung.

Welche Kommunen Mittel aus dem Fördertopf erhalten:

In den Landkreis Rosenheim fließen insgesamt 1,59 Millionen Euro. Die Stadt Kolbermoor erhält 1,2 Millionen Euro aus dem Förderprogramm „Innen statt Außen“. Mit dieser Initiative will die Bayerische Staatsregierung im Rahmen der Städtebauförderung bei den Städten und Gemeinden spürbare Impulse setzen, ihre Innenentwicklungspotenziale zu nutzen und so den Flächenverbrauch zu reduzieren. Weitere 450.000 € fließen für Städtebauliche Sanierungsmaßnahmen in den jeweiligen Ortskernen in die Gemeinden Feldkirchen-Westerham, Großkarolinenfeld, Halfing und Raubling.

„Unsere Kinder sollen weiterhin wohnortnah schwimmen können. Der Freistaat unterstützt die Kommunen deshalb jetzt freiwillig mit einem neuen Förderprogramm für Freibäder“, betonen die CSU-Landtagsabgeordneten Otto Lederer und Klaus Stöttner. Bayern stellt hierzu insgesamt 120 Millionen Euro bereit. Die Programmlaufzeit beträgt sechs Jahre.

„Die Errichtung und der Betrieb kommunaler Schwimmbäder ist eigentlich eine Aufgabe der jeweiligen Gemeinden und Städte“, verdeutlicht der Innenpolitiker Otto Lederer. „Der Freistaat übernimmt nun aber bis zu 55 Prozent der Sanierungskosten von Schwimmbecken, Umkleiden und Technikbereichen.“ Interkommunale Lösungen sollen besonders berücksichtigt werden.

Dass es gelungen ist, ein Freibad-Förderprogramm mit dem neuen Haushalt aufzusetzen, sei ein Erfolg der CSU-Landtagsfraktion, so Klaus Stöttner, der in der vergangenen Wahlperiode Mitglied im Haushaltsausschuss war und hierfür mit den Weg bereitet hatte. „Der Freistaat beweist einmal mehr, dass er finanzschwache Kommunen bei ihren Herausforderungen nicht untergehen lässt.“

Endgültige Abstimmung soll bald erfolgen:

In Bayern gibt es rund 860 kommunale Hallenbäder und Freibäder. Der Mittelbedarf für die Sanierung von Freibädern beträgt derzeit etwa 480 Millionen Euro, der durchschnittliche Fördersatz wird entsprechend der individuellen Leistungsfähigkeit der Kommunen bei ca. 25 Prozent liegen. Nicht förderfähig sind Sauna- oder Spaßbadbereiche wie Sprungbecken und Wellenbecken. In den nächsten Wochen wird das Programm mit den kommunalen Spitzenverbänden endgültig abgestimmt, damit die neuen Richtlinien möglichst bald in Kraft treten und die Förderung der Maßnahmen beginnen kann.

„Es freut mich, dass wir heuer rund 16,8 Millionen Euro für kommunale Hochbaumaßnahmen in Stadt und Landkreis Rosenheim erhalten“, sagen die CSU-Landtagsabgeordneten Otto Lederer und Klaus Stöttner. An den Landkreis gehen ca, 6,8 Millionen Euro, an die Stadt Rosenheim über 5,4 Millionen Euro. Der restliche Betrag von über 4,6 Millionen Euro verteilt sich auf die landkreisangehörigen Kommunen. „Der Freistaat Bayern bleibt ein verlässlicher Partner seiner Städte, Gemeinden und Landkreise – gerade mit Blick auf den Bau und Erhalt unserer Bildungs- und Betreuungseinrichtungen“, so die Abgeordneten. „Es ist sehr erfreulich, dass sich auch unser Einsatz für die Projekte gelohnt hat.“

Mit Blick auf den weiterhin hohen Investitionsbedarf der bayerischen Kommunen werden die Fördermittel in diesem Jahr nochmals um 50 Millionen Euro auf 550 Millionen Euro erhöht. „Bildung bleibt die wichtigste Investition in die Zukunft unserer Kinder. Mit der Erhöhung der Zuschüsse um zehn Prozent wird der Freistaat auch seiner Verantwortung gerecht, eine ausgewogene Infrastruktur in allen Landesteilen Bayerns zu erhalten“, erklärt Otto Lederer. Gefördert werden vor allem der Bau und die Sanierung von Schulen, schulischen Sportanlagen und Kindertageseinrichtungen. Der von den Kommunen angemeldete Bedarf kann auch in diesem Jahr wieder in vollem Umfang gedeckt werden. Die Zuweisungen hat das Bayerische Finanzministerium heute bekanntgegeben.

„Die erheblichen Mittel für den kommunalen Hochbau sind ein fester Bestandteil der kommunalfreundlichen Landespolitik der CSU und des bayerischen Haushalts“, so Klaus Stöttner. Insgesamt werden die Bezirke, Landkreise, Städte und Gemeinden in diesem Jahr sogar die Rekordsumme von 9,97 Milliarden Euro aus dem kommunalen Finanzausgleich erhalten.

In Stadt und Landkreis Rosenheim werden folgende Projekte gefördert:

Gemeinde Amerang – Generalsanierung der Sporthalle Amerang – 101.000 Euro

Markt Bad Endorf – Anmietung von Containern für Kinderkrippe – 4.208 Euro

Markt Bad Endorf – Neubau einer Kindertageseinrichtung am Katharinenheim – 610.000 Euro

Markt Bad Endorf – Neubau eines Kinderhorts am Schulzentrum – 470.000 Euro

Gemeinde Eiselfing – Erweiterung der Kindertageseinrichtung St. Rupert – 126.000 Euro

Gemeinde Riedering – Neubau einer Kindertageseinrichtung am Kirchberg – 450.000 Euro

Gemeinde Rimsting – Erweiterung der Kindertageseinrichtung Rimsting – 95.000 Euro

Stadt Rosenheim – Erweiterung der Schulsportanlage Fischerwiese – 112.000 Euro

Stadt Rosenheim – Erweiterung des Karolinen-Gymnasiums (Haus C) – 2.500.000 Euro

Stadt Rosenheim – Generalsanierung des Kunstrasenspielfelds an der Jahnstraße – 85.000 Euro

Stadt Rosenheim – Generalsanierung Haus A des Karolinen-Gymnasiums – 2.350.000 Euro

Stadt Rosenheim – Generalsanierung Haus A und Umbau der Häuser B, C und E der Johann-Rieder-Realschule – 190.000 Euro

Stadt Rosenheim – Neubau eines Kinderhorts in Pang – 64.000 Euro

Stadt Rosenheim – Umbau der Astrid-Lindgren-Grundschule – 12.000 Euro

Stadt Rosenheim – Umbau der Grund- und Mittelschule Aising – 27.000 Euro

Stadt Rosenheim – Umbau im Hans-Schuster-Haus für den Kinderhort Jonathan – 76.000 Euro

Gemeinde Samerberg – Erweiterung der Kindertageseinrichtung Samerberg – 330.000 Euro

Gemeinde Söchtenau – Generalsanierung der Sporthalle an der Grundschule – 110.000 Euro

Gemeinde Stephanskirchen – Ersatzneubau Sporthalle und Umbau Pausenhof der Grundschule Schloßberg – 260.000 Euro

Gemeinde Stephanskirchen – Generalsanierung Allwetterplatz und Umbau Pausenhof der Ottfried-Preußler-Schule – 32.000 Euro

Gemeinde Vogtareuth – Generalsanierung der Sporthalle für die Grundschule Vogtareuth – 35.000 Euro

Stadt Bad Aibling – Erweiterung der Kindertageseinrichtung „Villa Familia“ – 27.000 Euro

Stadt Bad Aibling – Baukostenzuschuss zum Neubau einer Kindertageseinrichtung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten – 227.000 Euro

Stadt Bad Aibling – Umbau der Grundschule St. Georg (Brandschutz) – 45.000 Euro

Stadt Bad Aibling – Umbau der Luitpold-Grundschule (Barrierefreiheit) – 10.000 Euro

Gemeinde Brannenburg – Neubau des Integrationskinderhorts St. Raphael – 338.000 Euro

Markt Bruckmühl – Generalsanierung der Sporthalle Götting der Holnstainer-Grundschule Bruckmühl – 9.000 Euro

Markt Bruckmühl – Baukostenzuschuss zum Ersatzneubau der Kindertageseinrichtung „Arche Noah“ – 101.000 Euro

Gemeinde Kiefersfelden – Erweiterung des Kinderhorts durch Umbau im alten Rathaus – 49.000 Euro

Gemeinde Pfaffing – Generalsanierung der Grundschule Pfaffing – 87.000 Euro

Gemeinde Raubling – Neubau einer Sporthalle – 710.000 Euro

Landkreis Rosenheim – Generalsanierung der Staatlichen Realschule Bad Aibling – 380.000 Euro

Landkreis Rosenheim – Erweiterung und teilweiser Ankauf mit Umbau des Sonderpädagogischen Förderzentrums Brannenburg – 370.000 Euro

Landkreis Rosenheim – Erweiterung und Umbau der Realschule Bruckmühl – 186.000 Euro

Landkreis Rosenheim – Erwerb der ehemaligen Holnstainer Schule mit Sporthalle für die Realschule Bruckmühl – 400.000 Euro

Landkreis Rosenheim – Erweiterung und Generalsanierung der Berufsschule Wasserburg a. Inn sowie Beschaffung von Erstausstattung – 3.760.000 Euro

Landkreis Rosenheim – Generalsanierung der Aula des Gymnasiums Wasserburg a. Inn – 448.000 Euro

Landkreis Rosenheim – Ersatzneubau Haus 1 und Umbau des Ludwig-Thoms-Gymnasiums Prien a. Chiemsee – 505.000 Euro

Landkreis Rosenheim – Generalsanierung des Ludwig-Thoma-Gymnasiums Prien a. Chiemsee (Häuser 2 und 3) – 703.000 Euro

Gemeinde Schechen – Erweiterung der Kindertageseinrichtung Spatzennest in Pfaffenhofen a. Inn – 280.000 Euro

Stadt Wasserburg a. Inn – Baukostenzuschuss zum Umbau der Kindertageseinrichtung St. Konrad/St. Jakob – 17.000 Euro

Stadt Wasserburg a. Inn – Baukostenzuschuss zur Generalsanierung des Montessori-Kindergartens – 17.000 Euro

Tüfteln ist nicht nur etwas für Jungs. Das lernen die Kinder im Katholischen Pfarrkindergarten St. Katharina in Pfaffing schon von klein auf. Das ist den Erzieherinnen dort auch sehr wichtig, wie sie dem CSU-Landtagsabgeordneten und Bildungspolitiker Otto Lederer sowie Pfaffings Bürgermeister Lorenz Ostermaier nun bei einem Besuch erklärten. Dahinter steckt ein besonderes Konzept zur frühkindlichen Erziehung, das es im Landkreis Rosenheim bislang nur zweimal in dieser zertifizierten Form gibt.

Pfaffing und das Weltall:

„Haus der kleinen Forscher“ nennt sich eine Initiative der IHK für München und Oberbayern, die den Katholischen Pfarrkindergarten im vergangenen Jahr bereits das zweite Mal auszeichnen konnte. Damit dieser Titel erhalten werden kann, wird vom Kindergarten jedes Jahr ein neues, wissenschaftliches Projekt angepackt. In diesem Jahr beschäftigen sich die Mädchen und Buben mit dem Weltall und unserem Planetensystem sowie speziell mit unserem Heimatplaneten Erde. Über das Jahr hinweg überlegen sich die Erzieherinnen ganz genau, wie sie die Neugierde der Kinder dafür wecken können. „Dies soll ganz allgemein sehr spielerisch erfolgen“, erklärt Anita Schumann, Kita-Verwaltungsleitung von der Katholischen Kirchenstiftung St. Nikolaus Albaching.

Über die Einzelheiten wissen Gabi Vogl, die Kindergartenleitung, und Evi Berger, Erzieherin im Pfarrkindergarten, Bescheid. Sie sind es, die sich immer wieder neue Projekte für die Kinder ausdenken. „So versuchen wir zum Beispiel den Kindern zu zeigen, wie unser Sonnensystem funktioniert, weshalb es manchmal Tag und manchmal Nacht ist“, erklärt Evi Berger. Dies sei mit ganz einfachen Möglichkeiten möglich (siehe Bild).

„Die Kinder müssen wissen, was es in unserer Umwelt zu schützen gibt!“

Geht es um die Planeten im Einzelnen, wie die Erde, spielen aber auch Themen, wie Müll und Nachhaltigkeit, eine ganz große Rolle, sagt Gabi Vogl: „Die Kinder müssen wissen, was es in unserer Umwelt zu schützen gibt. Deshalb gehen wir mit den Kindern auch in den Wald, damit sie dort den Umgang mit den Bäumen, Pflanzen und den Waldbewohnern, wie zum Beispiel Ameisen, Käfer und Spinnen, lernen können.“

MdL Lederer: Nachwuchsförderung im MINT-Bereich wichtig

Otto Lederer, der Stellvertretender Vorsitzender im Arbeitskreis Bildung der CSU-Landtagsfraktion ist, lobte das nicht selbstverständliche Engagement in Pfaffing: „Wir brauchen dringend Nachwuchs für Berufe aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, den sogenannten MINT-Fächern. Ich würde mir deshalb wünschen, dass eine spielerische Förderung der Kinder im MINT-Bereich grundsätzlich schon im Kindergarten beginnt und in allen weiteren Schularten konsequent weitergeführt wird, damit das Interesse nicht abreisst.“ Nur so könne einem Mangel an qualifizierten Fachkräften in den genannten Bereichen entgegengesteuert werden. „Besonders freut es mich aber“, ergänzt Lederer, „dass es in Pfaffing wohl sehr viele kleine Forscher unter den Mädchen gibt, die mit heller Freude „wissenschaftliche“ Experimente machen!“ Denn Frauen seien im MINT-Bereich immer noch viel zu selten vertreten, so Lederer abschließend.

Nur zwei Kindergärten im Landkreis zertifiziert:

Neben dem Katholischen Pfarrkindergarten St. Katharina in Pfaffing wurde im vergangenen Jahr lediglich das Rosenheimer Haus für Kinder Villa Kunterbunt ebenfalls als „Haus der kleinen Forscher“ ausgezeichnet. Ohne die zeitaufwändige und qualitativ hochwertige Zertifizierung sind über 70 Einrichtungen in Stadt und Landkreis Rosenheim in der Initiative aktiv.

Der Förder- und Kulturverein Schloss Amerang e.V. erhält für die Uraufführung der Oper “Persepolis“ 17.700 Euro aus dem diesjährigen Kulturfonds. „Damit können wir das Kulturangebot unserer Region um eine weitere Facette bereichern. Der Freistaat zeigt sich mit der Förderung aus dem Kulturfonds auch in diesem Jahr wieder als ein verlässlicher Partner in der Kulturförderung“, so die Landtagsabgeordneten Klaus Stöttner und Otto Lederer. Der Kulturfonds ist als Landesleistung bundesweit bislang einzigartig.

Über die Verteilung der Mittel in Höhe von über 6,5 Millionen Euro im Bereich Kunst hat heute der Ausschuss für Wissenschaft und Kunst beraten und der Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen beschlossen. Damit können in diesem Jahr 140 Kulturprojekte in ganz Bayern gefördert werden, freut sich Klaus Stöttner, der zugleich Schirmherr der diesjährigen Festspiele auf Schloss Amerang ist.

Rund 2,5 Millionen Euro bekommen die nichtstaatlichen Museen für verschiedenste Ausstellungen und Bau-Projekte. Weitere wichtige Förderbereiche sind die Musikpflege mit rund 1,3 Millionen Euro, die Theater mit rund 608.400 Euro und die Zeitgenössische Kunst mit 905.460 Euro. Der Bereich Archive, Bibliotheken und Literatur erhält 602.400 Euro und 192.600 Euro gehen an Laienmusikvereine für ihre Baumaßnahmen an Proberäumen. In der Denkmalpflege werden zwei Vorhaben mit 119.100 Euro weitergefördert. Für Kulturzentren stehen 133.900 Euro und für sonstige kulturelle Veranstaltungen 146.400 Euro bereit. Der Internationale Ideenaustausch wird heuer mit 9.000 Euro bedacht.

„Unser bayerischer Kulturfonds ermöglicht es kulturbegeisterten Bürgerinnen und Bürgern im ganzen Land, mit ihren Ideen und ihrer Kreativität das öffentliche Leben ihrer Heimat aktiv mitzugestalten“, freut sich Otto Lederer.

Eine wichtige Nachricht an die Kulturschaffenden für das nächste Jahr:

Neu am Verfahren ist, dass die Antragsfrist um einen Monat von 1. November auf 1. Oktober des Vorjahres vorverlegt wurde. Für Vorhaben in 2020 gilt also der Stichtag 1. Oktober 2019. Damit wird auf die Tatsache Rücksicht genommen, dass zahlreiche kulturelle Veranstaltungen schon in der ersten Jahreshälfte stattfinden. Das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst wird die Kulturschaffenden über die Verlegung des Termins noch einmal auf geeigneten Informationskanälen informieren.