Zwei Schulen hat der CSU-Landtagsabgeordnete Otto Lederer am Freitag, den 16. November 2018, im Landkreis Rosenheim besuchen dürfen. Er wurde eingeladen, am bundesweiten Vorlesetag der Stiftung Lesen teilzunehmen. Erste Station war eine neunte Klasse der Fritz-Schäffer-Grund- und Mittelschule in Ostermünchen. Danach hatte Lederer die Gelegenheit, Grundschülern in Soyen aus einem Buch von Astrid Lindgren vorzulesen.

Hintergrund zum bundesweiten Vorlesetag ist, die Bedeutung des Vorlesens wieder mehr in den Vordergrund zu rücken. „Beim Vorlesen lernen unsere Kinder spielerisch und ohne Druck. Vor diesem Hintergrund unterstütze ich diese Initiative jedes Jahr sehr gerne“, erklärt Otto Lederer. „Darüber hinaus hoffe ich, dass die Kinder dadurch wieder mehr Lust am Lesen bekommen. Das Lesen von Büchern regt die Fantasie besonders an, mehr als dies andere Medien schaffen“, so Lederer weiter.

Auch für die Bayerische Staatsregierung ist die Leseförderung ein zentrales Element der sprachlichen Bildung und Aufgabe aller Schulen und Lehrkräfte. Dementsprechend ist sie in den bayerischen Lehrplänen aller Schularten umfassend verankert, im neuen Lehrplan PLUS insbesondere auch im Rahmen des fächer- und schulartübergreifenden Bildungs- und Erziehungsziels „Sprachliche Bildung“.

Für die neue Ortsumfahrung Albaching nimmt der Freistaat Bayern viel Geld in die Hand. So unterstützt er das Bauvorhaben nun mit fast 1,8 Millionen Euro. Für Otto Lederer, der sich auch als Kreisrat für diese Baumaßnahme eingesetzt hat, ist dies der richtige Schritt: „Mit dieser Ortsumfahrung wird der Ortskern von Albaching vom Schwerlast- und Durchgangsverkehr befreit, was nicht nur die innerörtlichen Verkehrsverhältnisse deutlich verbessert, sondern auch die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmerinnen und -nehmer erhöht. Eine gesunde Infrastruktur ist auch der Grundstein für eine wachsende Wirtschaft in der Region und unseren Wohlstand.“ Den Zuschuss erhält nun der Landkreis Rosenheim, der Bauherr der Ortsumfahrung ist.

Dank erfolgreicher kleiner und mittelständischer Betriebe sowie einer zukunftsorientierten Mittelstandspolitik ist der Landkreis Rosenheim ein starker und prosperierender Standort. Beispiel-haft ist hier auch die Gemeinde Edling zu nennen, in der sich vor rund zwei Jahren die Firma „Schwarz & Sohn“ am Sonnenpoint angesiedelt hat. Trotz der guten Ausgangslage hat die Baustoff-Firma auch Herausforderungen zu meistern. Dies zeigte nun ein Gespräch des CSU-Landtagsabgeordneten Otto Lederer mit dem Geschäftsführer Klaus Sperling, dem Prokuristen Stefan Hagl und dem Niederlassungsleiter Martin Schnitzenbaumer.

Schwarz & Sohn setzt auf eigene Ausbildung:

Eine dieser Herausforderungen ist – wie derzeit in ganz Bayern – der Fachkräftemangel, der in vie-len mittelständischen Handwerksbetrieben um sich greift. Wie der Firmeninhaber Klaus Sperling im Gespräch mit Otto Lederer betont, sei es mittlerweile sehr schwer, aufgrund des „Akademisie-rungswahns“ qualifizierte Fachleute zu finden. „Wir steuern dem entgegen, indem wir selbst ausbil-den. Hier am Standort in Edling haben wir zum Beispiel 2 Auszubildende von insgesamt 11 Mitarbei-tern.“

Gleichwertigkeit der beruflichen und akademischen Bildung:

Diese Mitarbeiter werden dringend benötigt, weiß auch Otto Lederer, der sich bereits seit Jahren für die Gleichwertigkeit der beruflichen und der akademischen Bildung im Bildungsausschuss des Bay-erischen Landtags einsetzt. „Beide Bildungswege sind gleichwertig. Deshalb müssen wir gemein-sam daran arbeiten, dass dies nun auch in unserer Gesellschaft ankommt“, erklärt Lederer. Viele Eltern sind zurecht der Meinung “Meine Kinder sollen es einmal besser haben“. Aber das sei laut Lederer nicht zwingend mit der Aufnahme eines Studiums verbunden. Dies zu verinnerlichen sei noch ein langer Weg.

Großes Ziel: Entbürokratisierung in Firmen

Schneller sollte es Otto Lederer nach mit der Entbürokratisierung von Vorgängen gehen. Dieses Thema sprach Prokurist Stefan Hagl an. Hier verwies Lederer auf den neu eingesetzten Beauftrag-ten der Bayerischen Staatsregierung für Bürokratieabbau, Walter Nussel, MdL. Dieser bat erst kürz-lich auf einer Veranstaltung von Otto Lederer in Tattenhausen an, Einzelfälle zu prüfen. So können Beispiele, wie spürbar Bürokratie abgebaut werden könnte, an folgende E-Mailadresse gesendet werden: buerokratieabbau@stk.bayern.de.

„Praxis-Check“ zur Vermeidung von Bürokratie:

Um jedoch bereits im Vorfeld zusätzliche Bürokratie zu vermeiden, sollen zukünftig Gesetze, Ver-ordnungen und Verwaltungsvorschriften in einem „Praxis-Check“ zunächst in bayerischen Betrie-ben und Vereinen auf deren Umsetzbarkeit und Sinnhaftigkeit geprüft werden, bevor sie in Kraft treten. Verbesserungsvorschläge aus der Praxis werden aufgenommen, sodass eine möglichst un-bürokratische Handhabung der Vorschriften ermöglicht wird.

Über Schwarz & Sohn:

Das traditionsreiche Familienunternehmen Schwarz & Sohn übernahm zum 01.01.2016 das Bau-zentrum Freiberger in Edling und seit dem 01.05.2018 firmiert es dort auch unter dem selbigen Fir-mennamen. Schwarz & Sohn ist ein in fünfter Generation geführtes Familienunternehmen mit fünf Niederlassungen. Der Hauptsitz befindet sich in Mainburg in der Hallertau.
Schwarz & Sohn ist ein Vollsortimentler, bei dem der Profi- und Privatkunde vom Keller bis zum Dach alles findet. Das Unternehmen legt großen Wert auf geschultes Fachpersonal, eigene Azubis und moderne Ausstellungen.

Mit mehr als 70 Millionen Euro fördern Freistaat und Bund in diesem Jahr Umbaumaßnahmen im gesamten Freistaat Bayern. Davon gehen allein insgesamt 2.250.000 Euro an fünf Kommunen im Landkreis Rosenheim. „Mit den Mitteln aus dem Bund-Länder-Städtebauförderprogramm „Stadtumbau“ kann in der Gemeinde Kiefersfelden zum Beispiel eine Gewerbebrache im Ortskern umgenutzt werden. In Prien am Chiemsee hingegen wird die Förderung zur Erneuerung des Bahnhofsumfelds benötigt“, erklären die CSU-Landtagsabgeordneten Otto Lederer und Klaus Stöttner.

„Der finanzielle Zuschuss des Bayerischen Landtags erleichtert es den Kommunen, die Innenstädte und Ortsmitten zu modernisieren und dadurch neu zu beleben“, so Otto Lederer. Damit steige laut Klaus Stöttner auch die Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort.

Bayernweit stehen im Städtebauförderprogramm „Stadtumbau“ in 2018 über 70 Millionen Euro für 146 Kommunen zur Verfügung. Gemeinsam mit den Investitionen der Gemeinden ergibt sich damit ein Gesamtinvestitionsvolumen von fast 95 Millionen Euro. Wesentliche Förderschwerpunkte sind in diesem Jahr die bauliche Anpassung der städtischen Infrastruktur, die Wiedernutzung von Industrie-, Gewerbe- oder Militärbrachen, die Verbesserung des öffentlichen Raums und die Erhaltung von Gebäuden mit baukultureller Bedeutung.

Fördermaßnahmen 2018:

  • Bad Feilnbach, Ortskern, 270.000 Euro
  • Brannenburg, Karfreit-Kaserne/Ortsmitte Degerndorf, 30.000 Euro
  • Kiefersfelden, Gewerbebrache Ortskern, 240.000 Euro
  • Prien am Chiemsee, Ortskern mit Hafen, 30.000 Euro
  • Stadt Rosenheim, Altstadt Ost/ Bahnhofsareal, 1.680.000 Euro

„Energiewende und Atomausstieg – schaffen wir das?“ – Hierzu hat am Montag, den 08. Oktober 2018, der CSU-Landtagsabgeordnete Otto Lederer zu einem Dialog mit Bayerns Energieminister, Franz Josef Pschierer, eingeladen. Dieser Einladung ins Gasthaus Bartl nach Högling in der Marktgemeinde Bruckmühl folgten rund 80 interessierte Gäste, u.a. aus den Bereichen Energie, Umwelt, Wirtschaft und Politik.

Staatsminister Pschierer warf die Frage des Abends in seiner Rede noch einmal auf und antwortete deutlich: „Ja, wir können das schaffen!“ Hierzu müssen jedoch mehrere Faktoren eine zentralere Rolle spielen:

1. Es müssen Leitungen zur elektrischen Energieübertragung von Norddeutschland nach Süddeutschland gebaut werden. Aufgrund der bislang fehlenden Stromübertragungsnetze sei die zukünftige Versorgungssicherheit in Bayern gefährdet. Darüber hinaus drohen ohne die Nord-Süd-Trassen unterschiedliche Preiszonen in Deutschland. Dies würden alle Verbraucher in Bayern spüren. Für Firmen aber wären diese hohen Strompreise ein Wettbewerbsnachteil, wodurch sie Gefahrlaufen, bei größeren Ausschreibungen ins Hintertreffen zu gelangen.

2. Die EEG-Umlage. Wie der Energieminister ausführt, ist die EEG-Umlage ein hoher Kostenfaktor für die Verbraucher. Dem Bund gehe es aufgrund der hohen Steuereinnahmen jedoch sehr gut. Es wäre vor diesem Hintergrund wünschenswert, wenn die Stromsteuer gesenkt werde. Natürlich sei Pschierer bewusst, dass die Energiewende eine „gewaltige finanzpolitische Aufgabe“ ist, der Bund müsse hier jedoch aktiv werden.

3. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien muss weitergehen – aber mit Maß und Ziel. Bereits 2016 haben sich die Erneuerbaren Energien mit einem Anteil von über 43 Prozent als wichtigster Stromlieferant im Freistaat Bayern an die Spitze der Bruttostromerzeugung gesetzt. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien alleine reiche laut Staatsminister Pschierer jedoch nicht. Es müsse gleichzeitig einen Ausbau der Netze geben. Anders werde es nicht funktionieren, so Pschierer.

Energiewende nicht nur beim Strom, sondern auch bei Verkehr und Wärme

Am Ende seines Vortrags verwies Pschierer darauf, dass es bei der Energiewende nicht nur Veränderungen in den Bereichen Strom, sondern auch Verkehr und Wärme geben muss. So könnten zum Beispiel Bürger und Firmen ihren Beitrag dazu leisten – beispielhaft seien hier die E-Mobilität, die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs und eine verbesserte Wärmedämmung von Gebäuden zu nennen. Dies könnte viel Energie sparen, sagt der Minister.

Grundsätzlich müsste es jedoch eine Veränderung in den Köpfen der Gesellschaft geben. „Jede Kilowattstunde, die nicht verbraucht wird, ist eine gute Kilowattstunde, denn sie muss erst gar nicht erzeugt werden“, resümierte einer der Gäste. Deswegen sollte sich jeder die Frage zu seinem eigenen Konsumverhalten stellen. Dies fange bereits beim Betätigen des Lichtschalters an.

„Energiewende ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“

Die verschiedenen Punkte, die am gestrigen Abend angesprochen wurde, zeigen, dass es sich bei der Energiewende um eine umfassende gesamtgesellschaftliche Aufgabe handelt, so der Landtagsabgeordnete Lederer. „Um diese Herausforderung zu meistern, müssen die verschiedensten Bereiche berücksichtigt werden. Es gibt nicht den einen Königsweg. Wir müssen alle Möglichkeiten der CO2-Reduzierung ausschöpfen“, erklärt er.

Die Stadt Bad Aibling bekommt einen der neuen Behörden-Satelliten-Standorte. Dies teilt der CSU-Landtagsabgeordnete Otto Lederer mit. Durch diese Auslagerung von Behördenräumen in den ländlichen Raum können Verwaltungsmitarbeiter im Staatsdienst näher am Wohnort arbeiten. Dies trage laut Lederer nicht nur zu einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei, sondern reduziere auch den Verkehr auf den Straßen. In Bad Aibling soll dies ab 2019/2020 in einer bestehenden Infrastruktur möglich werden.
Die Behörden-Satelliten-Standorte wurden am Dienstag, 09. Oktober 2018, in der Sitzung des Bayerischen Kabinetts beschlossen. Neben Bad Aibling bekommen auch Aichach, Altötting, Landsberg am Lech und Schwandorf einen Standort. Lederer, der sich für die Verlagerung nach Bad Aibling ausgesprochen hatte, freut sich, dass der ländliche Raum auch in unserer Region dadurch weiter gestärkt wird.

Die Marktgemeinde Bruckmühl und die Stadt Bad Aibling profitieren in diesem Jahr vom Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm 2018. Für ihre geplanten Maßnahmen in den Stadt- und Ortsteilzentren erhalten diese insgesamt 570.000 Euro. „Mit dem Programm sollen die Zentren als Treffpunkt für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort weiter gestärkt werden. Denn das Leben findet in den Städten und (Markt-)Gemeinden statt, nicht außerhalb“, erklärt der CSU-Landtagsabgeordnete Otto Lederer.

Das Programm ‘Aktive Stadt- und Ortsteilzentren – Leben findet Innenstadt’ unterstützt bayernweit 113 Gemeinden. Bund und Freistaat investieren hier gemeinsam rund 28,5 Millionen Euro in die Kommunen. „Dies ist ein guter Grundstein für die Kommunen, um Verbesserungen für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort zu schaffen“, so Lederer.

Für die Wasserburger Tafel ist am Sonntag, den 30. September 2018, bei einem Benefiz-Nachmittag der Stellvertretenden Ministerpräsidentin, Ilse Aigner, ein Betrag von 2.000 Euro erzielt worden. Dieser wurde den beiden Vertreterinnen der Tafel, Elke Pawelski und Jeanette Kampshoff, unter anderem von Ilse Aigner, ihrem Nockherberg-Double, Angela Ascher und dem Schirmherrn der Benefiz-Veranstaltung, dem Landtagsabgeordneten Otto Lederer, im Theater Belacqua überreicht.

Ilse Aigner und Angela Ascher traten dort gemeinsam auf, um mit den Gästen einen Blick hinter die Kulissen der bayerischen Politik zu werfen. Anschließend gab Angela Ascher einen Ausschnitt aus ihrem neuen Programm zum Besten.

Der Erlös aus dem Eintritt der Veranstaltung von rund 1.000 Euro wurde der Wasserburger Tafel gespendet. Das Ehepaar Carmen und Franz Görlich von der Goerlich Pharma GmbH, die an die-sem Nachmittag als Gäste anwesend waren, haben spontan noch einmal 1.000 Euro dazu gegeben – so summierte sich der Betrag auf insgesamt 2.000 Euro.

Um die duale Ausbildung im Handwerk und das Thema Wohnraum ging es nun bei einem Gespräch des Landtagsabgeordneten Otto Lederer mit dem Brannenburger Bürgermeister, Matthias Jokisch, und dem Inhaber des Bekleidungsunternehmens Anita Dr. Helbig GmbH, Georg Weber-Unger senior. Dieser brachte gleich zu Beginn des Gesprächs die für die Firma und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wichtigen Themen auf den Tisch: Mangelnder bezahlbarer Wohnraum in der Region und die fehlende Anerkennung der beruflichen Bildung in der Gesellschaft.

Über eine Milliarde Euro für Wohnbau in Bayern:

Die Schaffung von bezahlbaren Wohnraum ist bereits seit langem ein Thema im Bayerischen Landtag. Dies kann Otto Lederer bestätigen: „Bezahlbarer Wohnraum fehlt derzeit nicht nur in Stadt und Landkreis Rosenheim. Dieses Thema betrifft viele attraktive Städte und Landkreise in Bayern. Vor diesem Hintergrund hat die Bayerische Staatsregierung ein Milliardenpaket für den bayerischen Wohnungsbau beschlossen. Dadurch können einerseits der Mietwohnbau und andererseits der private Hausbau finanziell unterstützt werden!“ Insgesamt handle es sich um über eine Milliarde Euro, die hier zur Verfügung stünde, so Lederer weiter. Wie Bürgermeister Jokisch zu dem Thema anfügte, „arbeitet die Gemeinde Brannenburg an einem Einheimischenmodell“! Außerdem würden im Ortsteil Sägmühle demnächst rund 30 Sozialwohnungen neu gebaut.

„Fachkräfte werden nicht geboren, sie werden ausgebildet!“

Viel Geld investiert der Freistaat Bayern nicht nur in den Wohnungsbau, sondern auch in die „Berufliche Bildung“. Geld, das dort dringend benötigt wird, erklärt Weber-Unger senior: „Die besten Produkte entstehen durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die eine Lehre gemacht haben und somit vom Beginn bis zum fertigen Produkt dabei sein können.“ Dies treffe auf alle handwerklichen Berufe zu, weshalb das Handwerk besonders gefördert werden müsse, so Weber-Unger senior.

Fachkräfte werden nicht geboren, sie werden ausgebildet!

Der Meinung, dass das qualitativ wertvolle Handwerk in Bayern gefördert werden sollte, ist auch Otto Lederer: „Wir brauchen junge Fachkräfte, die mit einer fundierten dualen Aus- und Weiterbildung unsere heimische Wirtschaft stärken. Denn wie wir wissen: Fachkräfte werden nicht geboren, sie werden ausgebildet!“

Vor diesem Hintergrund hat der Freistaat Bayern im Bildungspaket die Zukunftsinitiative „Berufliche Bildung“ vorgesehen. Hierbei werden in diesem und im kommenden Jahr 100 zusätzliche Stellen für unsere Berufsschulen sowie Fachober- und Berufsoberschulen geschaffen. Außerdem konnte dadurch der Meisterbonus von 1.000 Euro um durchschnittlich 50% angehoben werden. Insgesamt sind dies jährlich rund 17 Millionen Euro, die hierfür bereitgestellt werden.“ Weitere 15 Millionen Euro gibt es für Exzellenzzentren der beruflichen Bildung im Bereich „Industrie 4.0“ sowie für die Stärkung der überbetrieblichen Ausbildung.

Bayerns Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, Melanie Huml, kommt am Dienstag, den 04. September 2018, auf Einladung des Landtagsabgeordneten Otto Lederer nach Gabersee. Dort möchte sich die Ärztin und Politikerin über den Baufortschritt zum gemeinsamen Klinik-Neubau des kbo-Inn-Salzach-Klinikums und der RoMed Kliniken Rosenheim informieren. „Wir brauchen eine leistungsfähige Krankenhausversorgung im ländlichen Raum. Vor diesem Hintergrund ist die gemeinsame Realisierung der neuen Klinik am Standort in Wasserburg ein wichtiger Meilenstein für die gesamte Region“, erklärt Otto Lederer.

Erst im Mai dieses Jahres informierte die Ministerin Otto Lederer auf Anfrage über eine Erhöhung des Krankenhausfinanzierungsetats im Nachtragshaushalt 2018. Dadurch wird eine frühere Finanzierung des 2. Bauabschnitts des neuen Klinik-Gebäudes am kbo-lnn-Salzach-Klinikum Wasserburg möglich. Als erste Förderrate wurde ein Betrag von 2,54 Mio. Euro im Jahreskrankenhausbauprogramm 2018 ausgewiesen. Durch die vorgezogene Bereitstellung der Fördermittel wird der Krankenhausträger von Vorfinanzierungskosten entlastet und kann das Vorhaben schneller realisieren.

Im Anschluss an die Besichtigung findet ein Fachgespräch mit Vertretern der beiden Kliniken zum gemeinsamen Bauvorhaben, aber auch zu anderen Gesundheits-Themen, wie zum Beispiel zur Geburtenhilfe im ländlichen Raum sowie zur Situation in den Notaufnahmen, statt.